Die Welt im Ohr – Audioguideprojekte

Fayencen auf alten Tellern. Ein ehernes Monument wie die Befreiungshalle. Die Gefangenschaft in einem KZ-Außenlager. Abstrakte Gemälde von Mondrian. Der Hopfenanbau, die Weltreligionen, die Renaissance, der Einsatz von Heilkräutern, das Nibelungenlied… Wie klingt meine Welt?

Kinder und Jugendliche entwickeln, gestalten und produzieren Audioguides über ihre Heimat. Viele davon werden vor Ort offiziell von Städten, Museen und Gedenkstätten für Besucherführungen eingesetzt. Von der Themenfindung bis hin zur Produktion werden sie von Mediencoaches unterstützt. Sie arbeiten außerdem mit weiteren Experten*innen zusammen, wie bspw. Museumspädagogen*innen, Historikern*innen oder Zeitzeugen*innen. Was entstehen sind spannende Hörspiele, Interviews und Reportagen, die professionell in den Studios der Stifterhäuser produziert werden. Am Ende ist ein Audioguide entstanden, der nicht nur anderen Jugendlichen das Thema näherbringt, sondern auch Erwachsenen einen anderen Blick, nämlich den Blickwinkel der jungen Generation, ermöglicht.

Jeder Ort, jedes Exponat hat eine spannende Geschichte zu erzählen – man muss nur bereit sein, zu zuhören.

Aktuelles aus dem Projekt

Alfa Romeo, Foto: Deutsches Museum

Deutsches Museum – Eine Zeitreise durch die Fahrzeuggeschichte

Wer hat die Luftbereifung des Fahrrads erfunden und wie kam er auf die Idee? Wie heißt die Kutsche, die von einem Pferd gezogen wird und auf der Stelle wenden kann? Warum hat Pierre Boulanger für die Menschen auf dem Land den Citroen 2 CV bauen lassen und warum nennt man einen alten BMW Barockengel?
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Modell: Zerstörtes Würzburg, Bild: Lena Strömer

Würzburg hören – Dialog Erinnerungskultur

Was haben Bürgerinnen und Bürger der Stadt Würzburg zur Zeit des Nationalsozialismus erlebt? Wie sah das Notgefängnis in der Friesstraße aus? Was war die Aktion T4? Zwölf Schülerinnen und Schüler des P-Seminars „Würzburg hören“ haben sich mit diesem dunklen Kapitel der Würzburger Geschichte beschäftigt.
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Außenaufnahme Augustiner Chorherrenmuseum; Bild: Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern/Felix Löchner

Ora et labora – Ein Zeitreise durch 900 Jahre Klostergeschichte in Markt Indersdorf

Welche Rolle spielten die Augustiner Chorherren in Markt Indersdorf? Wann entstand ihr Kloster und wie ging es nach seiner Auflösung weiter? 13 Schülerinnen und Schüler des P-Seminars Geschichte des Gymnasiums Markt Indersdorf haben sich intensiv mit der Klostergeschichte ihres Ortes auseinandergesetzt und sich einen gelungenen Dreh überlegt, wie man diese Geschichte spielerisch in einem Audioguide zu Gehör bringen kann.
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